Kleine Feldkunde

„Blaubeere“, „Bickbeere“, „Heidelbeere“ – die blaue Frucht hat gleich mehrere Namen. Gut schmecken die blauen Beeren auf jeden Fall, egal wie man sie nun nennen mag.

Kulturheidelbeeren stammen ursprünglich aus Nordamerika, wo sie bereits seit mehr als 100 Jahren gezüchtet werden. Seit den 1920er Jahren werden sie auch in Deutschland kultiviert. Im Fläming hat ihr Anbau ebenfalls Tradition.

Beste Voraussetzungen

Kulturheidelbeeren zählen botanisch zur Familie der Heidekrautgewächse und benötigen einen sauren(pH-Wert 3,5 bis 4,5), humosen und luftdurchlässigen Boden. Die Pflanzen gedeihen besonders gut durch die im Boden vorhandenen Mykorrhiza-Pilze (übersetzt Pilzwurzel oder verpilzte Wurzel), mit denen sie eine Symbiose eingehen. Alle diese Bedingungen finden Sie hier auf den Böden der märkischen Kiefernwälder. Daher entwickeln sich die Kulturheidelbeeren bei uns in Klaistow so prächtig!

Viele Vorteile vereint

Kulturheidelbeeren wachsen an stattlichen Sträuchern, so dass das Pflücken ohne bücken und damit rückenschonend möglich ist. Allen kultivierten Heidelbeeren gemein ist ihr weißliches Fruchtfleisch. Der blaue Farbstoff steckt in der Schale. Sie machen keine blauen Zähne oder Finger und beim Essen stören weder Kerne noch Stängel. Die Haltbarkeit von Kulturheidelbeeren ist wesentlich höher als bei anderem Beerenobst.

Unsere vier Sorten

Im Juli wartet die aus Nordamerika stammende Sorte „Duke“ auf fleißige Hände, die ihre reifen Beeren pflücken. Sie sind besonders leicht zu ernten und eignen sich daher gut zur Selbstpflücke. Die „Duke“ ist eine frühe Sorte, deren runde, blaue Beeren sich durch einen guten Geschmack auszeichnen. Auch die kräftig blauen Beeren der Sorte „Reka“ leuchten bereits zum Saisonstart an den Sträuchern. Sie kommt aus Neuseeland und ihre Früchte schmecken würzig und aromatisch. Etwas später trägt die Sorte „Blue Crop“ ihre großen bis sehr großen Beeren. Sie ist heute eine der am meisten angebauten Heidelbeeren. Unsere spätreifende Sorte, „Elizabeth“ füllt von Mitte August bis in den September hinein die Körbe der fleißigen Pflücker.
Dank der unterschiedlichen Reifezeiten der vier Sorten gibt es bei uns den ganzen Sommer hindurch Heidelbeeren – ob zum Selbstpflücken, zum Kaufen oder zum Schlemmen.

Früchte, die es in sich haben

Schon mittelalterliche Quellen weisen die blauen Beeren als Heilpflanze aus und die Indianer Nordamerikas wussten um ihre gesundheitsfördernde Wirkung und verarbeiteten sie zu wohlschmeckenden Früchteriegeln.
Tun Sie sich etwas Gutes, suchen Sie sich ein schattiges Plätzchen und greifen Sie zu, denn Heidelbeeren bieten gesunden Genuss. Sie haben wenige Kalorien und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Zudem sollen sie entschlackend, verdauungsregulierend und besonders magenfreundlich sein. Zugeschrieben wird ihnen außerdem, durch ihren hohen Kaliumgehalt beim Abspecken zu helfen und das Risiko von Herzerkrankungen zu senken, weil sie die Arterien elastisch und den Cholesterinspiegel niedrig halten. Selbst die Gedächtnisleistung sollen die blauen Beeren unterstützen und den Alterungsprozess unserer Körperzellen verlangsamen.

Naschspaß mit gesundheitsfördernder Wirkung

Heidelbeeren enthalten eine Vielzahl von bioaktiven Substanzen wie Antioxidantien, die sie zur Nummer 1 unter den vor Krebs schützenden Obstsorten machen. Außerdem wird den Beeren nachgesagt, uns gegen die Folgen von Stress resistenter zu machen. Als bewährte Heilmittel bei Magen- und Darmerkrankungen, Diabetes und Harnwegsinfektionen werden Heidelbeersaft und getrocknete Beeren aufgeführt.
Ein Stück Gesundheitsförderung steckt demnach auch in unseren hausgemachten Heidelbeer-Fruchtaufstrichen, dem Klaistower Heidelbeer-Direktsaft und den lila-blauen Heidelbeer-Nudeln. Und wer sich oder seinen Lieben noch mehr Leckeres mit nach Hause nehmen möchte, findet außerdem Heidelbeer-Likör, Heidelbeer-Soße, Heidelbeer-Honig und viele andere fruchtige Heidelbeer-Produkte in den Holzregalen unseres Hofladens oder im Onlineshop.

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